Da naturreine, ätherische Öle hochkonzentrierte Substanzen sind, 
die nur in stark verdünnter Form angewendet werden sollen, 
und um die Anwendung der ätherischen Öle zu erleichtern und erschwinglicher 
zu machen, habe ich die fertigen Zubereitungen ÄTHERISCHER DUFT entwickelt.
Diese bestehen aus 9 % naturreinen, ätherischen Ölen, und kaltgepresstem Jojobaöl, 
oder Ethanol, einem kosmetischen Alkohol.

Mit meiner Idee möchte ich den Menschen die Anwendung der ätherischen Öle näher bringen. 

Wie vielseitig die Möglichkeiten sind, wirst du nachfolgend noch erfahren.

 

WAS KANN MAN MIT DEN ÄTHERISCHEN DÜFTEN ALLES MACHEN?

BADESALZE - BADEÖLE

Was gibt es schöneres, als sich in einem heißen Bad vom Alltag zurückzuziehen. 
Es ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Allerdings nur, wenn nicht chemische 
Inhaltsstoffe, von denen es in Industrieprodukten nur so wimmelt, mehr schaden als 
nutzen.

Damit dein Bad ein echtes Wellness-Erlebnis wird, dürfen natürlich unsere kleinen 
Helfer, die ätherischen Öle, nicht fehlen. Da diese aber ohne Emulgator nur an der 
Oberfläche schwimmen, brauchst du eine Substanz, die diese bindet, und dadurch 
gleichmäßig im Wasser verteilt. Dies sind unter anderem Honig, Milch, Sahne oder Salz.

Besonders wohltuend ist Totes-Meer-Salz, das ich für meine Rezepte als Basis genommen 
habe. 
Wer möchte kann sein Badesalz auch noch mit entsprechenden Blüten oder Kräutern 
aufwerten. Allerdings muss man dabei darauf achten, dass diese abgesiebt werden 
müssen, damit sie nicht den Abfluss verstopfen.

Wenn das Auge auch auf seine Kosten kommen soll, kann man das Salz mit 1-2 Tropfen 
Lebensmittelfarbe bunt gestalten.

Für ein Vollbad benötigt man eine normale Kaffeetasse (200 g) Totes-Meer-Salz, 
oder ein anderes Salz, wie zum Beispiel auch das Himalayasalz, oder gewöhnliches 
Meersalz. Als pflegende Zutat für die Haut kommt das Jojobaöl zum Einsatz, 
das in meinen Ätherischen Düften schon dabei ist. 
So kannst du ganz einfach, und ohne großen Zeitaufwand, dein eigenes Produkt 
kreieren. Hübsch verpackt wird dies auch zu einem ganz persönlichen Geschenk.

Gib das Salz am besten in ein leeres Marmeladeglas mit Deckel, 
und füge die gewünschten Öle, oder Zutaten, hinzu.
So kannst du das Ganze gut durchschütteln.

Wenn es möglich ist, lass die Mischung ein paar Tage stehen, bevor du sie benutzt, 
damit alles gut durchzieht. Dies soll jedoch nicht heißen, dass du nicht ganz 
spontan eine Mischung zusammenstellen kannst, die auch sofort verwendbar ist.

Deine größeren Vorratsmischungen solltest du kühl und dunkel aufbewahren. 
Jedoch nicht im Kühlschrank, ein Schrank in einem kühleren Zimmer genügt 
vollkommen. So sind deine Mischungen einige Monate haltbar. 

Wenn du statt des Badesalzes lieber ein Badeöl herstellen möchtest, dann gib in 
die Ätherischen Düfte in einen halben Becher Sahne, eine Tasse Milch, 
oder einen Esslöffel Honig.

Den Badezusatz gibst du erst nach dem Einlaufen des Badewassers zu, 
damit sich die ätherischen Öle nicht vorzeitig verflüchtigen. 
Dann steigst du in das Bad und genießt die herrlichen Düfte, die dich umgeben.

KÖRPERÖL - MASSAGEÖL

Wir Menschen lieben es berührt zu werden, vor allem von geliebten Menschen. 
Was liegt da näher, als jemanden mit einer Massage zu verwöhnen. 
Trau dich, auch wenn nicht jeder Handgriff so gut sitzt wie bei einem ausgebildeten 
Masseur. Es gibt nichts Schöneres, als auf diese Weise verwöhnt zu werden, und die 
Kraft der Pflanzen, in Form der ätherischen Öle, auf sich wirken zu lassen.

Natürlich kann man die Massageöle auch für sich alleine benutzen, wenn man sich 
etwas Gutes tun will, oder die Muskeln nach dem Sport Entspannung brauchen.

Ein eigenes Massageöl zu mischen ist etwas sehr individuelles. 
Es macht riesigen Spaß und geht ganz einfach.

Als Basisöl gibt es viele Möglichkeiten, doch Jojobaöl und süßes Mandelöl nehme 
ich persönlich am liebsten.                     

Durch die ätherischen Öle im Massageöl wird über das limbische System unser Gehirn, 
und damit auch direkt unsere Stimmung beeinflusst. 
Bei der Massage dringen dann die Wirkstoffe über die Haut in den Körper ein, 
und kommen so in den Blutkreislauf, um im ganzen Körper zu wirken. 
Eine Massage mit ätherischen Ölen ist sicher die sinnlichste Art und Weise sich selbst, 
oder anderen Gutes zu tun. 

Um zu vermeiden, dass bei der Massage die Flasche aus der öligen Hand rutscht, 
gib am besten etwas Massageöl in ein kleines Schälchen, in das du deine Finger tauchen kannst.

 

                                                            

 
RAUMSPRAY - KÖRPERSRAY - EAU FRAICHE -

Da du nicht nur dich selbst, sondern auch Räume mit ätherischen Ölen, zu bestimmten 
Zwecken, beduften kannst, habe ich hier einige Vorschläge für dich. Und das, vor allem, 
ganz ohne Chemie. Warum solltest du dir nicht selbst zunutze machen, 
was Kaufhäuser schon lange tun, um die Kauflust der Kunden zu steigern?

So kannst du damit im Auto die Konzentration steigern, und gleichzeitig schlechte Gerüche 
vertreiben, indem du es auf die Sitzpolster oder den Teppich sprühst. 
Aber vorsichtshalber nicht auf Kunststoff geben, denn die ätherischen Öle und der Alkohol 
könnten ihn angreifen. Besser ist es aber meinen speziellen Auto-Diffuser zu benutzen.

Auf der Toilette kannst du es als natürlichen Luftverbesserer benutzen. 
Im Büro kannst du damit gute Laune verbreiten, oder am Nachmittag gegen die Müdigkeit 
ankämpfen.

Und nach Feierabend, beim entspannten Zusammensein mit dem geliebten Menschen, 
eine erotische Atmosphäre verbreiten.

Da diese Sprays vollkommen natürlich sind, muss man auch keine Angst vor direktem Kontakt 
haben. Ich sprühe es auch auf die Bettwäsche um mich vor Erkältung zu schützen, 
oder auf die Tischdecke, um beim Essen im Freien lästige Insekten fern zu halten. 

Auch als Eau Fraiche einem sommerlich leichten, erfrischenden Duft, oder Körperpray, 
auch Body Splash genannt, kann man es verwenden.

Gib die ätherischen Düfte mit Ethanol (mit Jojobaöl ist dafür ungeeignet) 
in ein 100 ml Fläschchen, und fülle es dann mit 70 ml Ethanol auf. 
Wem diese Mischung zu stark ist, kann die Menge des Ethanols halbieren und dann mit 
Mineralwasser oder Rosenwasser verdünnen.

 

 

PARFÜM - EAU DE COLOGNE

Der Duft, mit dem man sich umgeben möchte, ist so vielfältig wie die Menschen, und jeder hat seine ganz persönliche Note, mit der er sich in gewisser Weise identifiziert. Maßgeblich dabei ist die Nase, und der Phantasie sind bei der Herstellung keine Grenzen gesetzt.

Das selbst gemachte Parfüm hat den Vorteil, dass es 100% Natur ist ohne künstliche Duftstoffe und sonstige chemischen Substanzen. Die ätherischen Öle sind nicht nur Duftstoffe, sondern sie haben gleichzeitig eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Wenn das kein Grund ist, sein Parfüm selbst zu kreieren!

Die Ätherischen Düfte sind vom Mischungsverhältnis 1:9 exakt genau für ein Parfüm oder Eau de Cologne. So kann auch der Lieblingsduft direkt aus dem Fläschchen als Parfüm verwendet werden.

Viele mögen zum Beispiel Rose, Jasmin, Lavendel oder Patchouli sehr gerne als einzelnen Duft, den sie dann in ihrer Verbindung mit Jojobaöl direkt auftragen können. Als abgerundetes Parfüm bzw. Eau de Cologne sollte man aber mindestens 5 Düfte zusammen mischen. Genau richtig dann für ein 50 ml Fläschchen, das benötigt wird, um die 5 x 10 ml Ätherischer Duft zusammenzuschütten, und fertig ist das Parfüm.

Als Trägersubstanzen verwendet man Jojobaöl für das Parfüm oder Ethanol bzw. Weingeist wie man ihn früher nannte, als Eau de Cologne. Ethanol hat den Vorteil, dass man es einfach auf die Haut oder die Kleidung mit einem Zerstäuber als Verschluss versprühen kann. Es verfliegt aber leichter, als wenn es mit Jojobaöl gemischt wird. Mit dem Finger betupfen oder sprühen, das musst du selbst entscheiden.

Die Parfümherstellung erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl und es dauert lange, bis man ein gutes Näschen dafür bekommt. Deshalb habe ich für den Anfang einfache Mischungen zu gleichen Teilen als Rezepte vorgeschlagen.

Bei der Herstellung unterscheidet man zwischen Basisnote, Herznote auch Mittelnote genannt, und Kopfnote oder Topnote, wie manche sagen.
Die Kopfnote wird als erstes wahrgenommen, wenn man das Parfüm aufträgt. Sie verschafft den ersten Eindruck, ist aber am schnellsten verflüchtigt, da sie aus intensiven, aber leichten Düften besteht.
Die Herznote wird erkannt, wenn sich die Kopfnote bereits verflüchtigt hat. Sie macht den Charakter des Parfüms aus, da sie zwischen Kopfnote und Basisnote vermittelt.
Die Basisnote ist diejenige, die am längsten anhaftet, allerdings erst zum Schluss wahrnehmbar ist. Es sind die schweren und bleibenden Düfte.

Ein Parfüm besteht meist aus allen drei Noten.
Wenn die Mischung fertig ist, muss sie erst noch etwa 2 Wochen an einem kühlen, dunklem Ort, reifen, damit sich die Düfte gut miteinander verbinden. Schwenke das Fläschchen während dieser Zeit immer wieder vorsichtig, aber nicht schütteln.

 

 

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